Horch:
Das Schäufele
Rezept
für den Metzger
Das Schäufeleland
Der Schäufeleführer
Der Verein
Das Gasthaus
Das Gästebuch
Kontakt, Impressum

 "Das Schäufele kommt von der Sau, das kennt man bloß in Franken.."
 

Das Fränkische Schäufele ist ein Braten. Es stammt aus der Schweineschulter und wird komplett mit Knochen (Schulterblatt) und Fettschwarte zubereitet und serviert.

Das Fleisch ist knusprig braun und richtig angerichtet, wirft die Schwarte kleine Bläschen und wird knackig und rösch. Sie ist für den echten Kenner das berühmte Tüpfelchen auf dem i und muß beim Kauen richtig krachen.

 

Was beim Fisch die "Bäckchen" sind, ist beim Schäufele das Fleisch an der Unterseite des Knochens. Es heißt "Bürgermeister-" oder auch "Pfaffenstück" weil es wohl für diese Feinschmecker vorbereitet wird. Es ist besonders zart und man sollte es sich nicht entgehen lassen.

 

Durch das lange Braten im Ofen wird das, von Haus aus magere und sehnenarme Schulterfleisch butterweich. Der Knochen verleiht der Kost nicht nur ein uriges Aussehen, sondern auch eine besondere Würze. Vom Knochen stammt übrigens auch der Name der Frankenmahlzeit, denn er sieht aus wie eine kleine Schaufel.

Beim fertig durchgebratenen Schäufele sollte sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lassen.

 

 

 

Als Beilage wird zum Fränkischen Schäufele ein oder mehrere Kartoffelklöße gereicht. In ihrem Inneren sind angebratene Weißbrotwürfel eingearbeitet, die „Bröckerla“ und die ganze Portion schwimmt in dunkler Bratensoße.

Dazu gibt es einen frischen, bunten Salatteller oder in Nord- „Franken“ auch Wirsing oder Kraut.

 

 

"Und oben drauf, wer wird´s schon zähl´n, noch 3, 4 Bier zum runterspüln" Max Kerner, Kerner´s Kombo. Das Lied "Schäufele mit Kloß" spielen wir hier mit freundlicher Genehmigung von Klaus Kerner.

 

 

 

Alle Rechte bei den Schäufelefreunden